DAS IST MAX'S STORY.

AKTUELLE POSITION: PROFESSIONELLER RUDERER

WOHNORT: DORTMUND, DEUTSCHLAND

B&S: WIE WÜRDEST DU DEINEN BISHERIGEN WEG BESCHREIBEN?

Max: Ich kann definitiv sagen, dass ich einen sehr aufregenden Weg mit vielen Höhen und auch einigen Tiefen hinter mir habe. Beide haben mich geprägt, doch vor allem die Tiefen haben mich persönlich wachsen lassen – sie haben mich stark gemacht. Ich bin sehr dankbar für jedes einzelne Erlebnis. Meine große Leidenschaft ist das Rudern. Es fing als ein Hobby an und wurde schnell zum Mittelpunkt meines Lebens. Der Sport erfüllt mich, weil er mir einen Weg bietet, meine Ziele gemeinsam mit meinen Teamkollegen und Freunden zu verfolgen. Es ist das beste Gefühl überhaupt, wenn man ein Ziel erreicht, für das man sehr lange gearbeitet und von dem man immer geträumt hat.


B&S: WIE KAMST DU AUF DIE IDEE PROFESSIONELL ZU RUDERN?

Max: Ich habe im Alter von 10 Jahren mit dem Rudern angefangen. Vier Jahre später habe ich mich dazu entschieden, in ein Internat zu ziehen, um die Sportschule zu besuchen. Dort fand ich professionelle Bedingungen für das Training vor und konnte im Alltag Schule und Training perfekt kombinieren. Das war quasi der Startschuss meiner Karriere. Am Anfang habe ich versucht, mich bei nationalen Meisterschaften und bei den Juniorenweltmeisterschaften zu beweisen und konnte dort erste Erfolge einfahren. Nach dem Abitur bin ich nach Dortmund gezogen, um dort am Ruderleistungszentrum des Deutschlandachters zu trainieren. Dort habe ich dann auch angefangen, zu studieren. In der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro habe ich dann einen der begehrten Plätze in der Sportfördergruppe der Bundeswehr bekommen. Von dem Moment an war ich dann wirklich „Profi“, da ich seitdem mein Geld mit dem Rudern verdiene. Ich habe also mein Hobby Stück für Stück zum Beruf gemacht.

B&S: WIE KAMST DU AUF DIE IDEE PROFESSIONELL ZU RUDERN?

Max: Ich habe im Alter von 10 Jahren mit dem Rudern angefangen. Vier Jahre später habe ich mich dazu entschieden, in ein Internat zu ziehen, um die Sportschule zu besuchen. Dort fand ich professionelle Bedingungen für das Training vor und konnte im Alltag Schule und Training perfekt kombinieren. Das war quasi der Startschuss meiner Karriere. Am Anfang habe ich versucht, mich bei nationalen Meisterschaften und bei den Juniorenweltmeisterschaften zu beweisen und konnte dort erste Erfolge einfahren. Nach dem Abitur bin ich nach Dortmund gezogen, um dort am Ruderleistungszentrum des Deutschlandachters zu trainieren. Dort habe ich dann auch angefangen, zu studieren. In der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro habe ich dann einen der begehrten Plätze in der Sportfördergruppe der Bundeswehr bekommen. Von dem Moment an war ich dann wirklich „Profi“, da ich seitdem mein Geld mit dem Rudern verdiene. Ich habe also mein Hobby Stück für Stück zum Beruf gemacht.


"Mich für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro zu qualifizieren, war die Erfüllung meines Lebenstraums. Es war ein unfassbares Ereignis, am größten Sportevent der Welt teilzunehmen. Aber es lief ganz anders, als ich es mir vorher in meinen Träumen vorgestellt hatte: Olympia wurde meiner größten Enttäuschung. Mir wurde danach jedoch sehr schnell klar, dass mich das stärker und reifer gemacht hat. Mein Hunger, zu den nächsten Spielen in Tokio 2020 zu fahren und dort eine Medaille zu gewinnen, war geweckt."

B&S: GAB ES AUCH SCHWERE ZEITEN?

Max: Es gab ein paar harte Momente in verschiedenen Kapiteln meiner Karriere. Doch gleich vorweg: Ich bin sehr dankbar für jeden einzelnen, denn diese Momente haben mich am meisten vorangebracht. Meine erste große Herausforderung war der Umzug aus meiner Heimatstadt ins Internat. Es war eine völlig neue Situation für mich. Ich musste mich den Gegebenheiten auf der Sportschule anpassen, was für mich nicht einfach war. Am Ende des ersten Jahres begann ich dann aber, an mich selbst zu glauben und wurde kurz darauf Deutscher Meister und Juniorenweltmeister. Die Entscheidung, nach dem Abitur nach Dortmund zu ziehen, war ebenfalls schwierig. Es lief zu der Zeit nicht sehr gut und ich habe mich gefragt, ob das Rudern der Mittelpunkt meines Lebens bleiben kann. Nach dem Abwägen verschiedener Optionen habe ich es dann aber gewagt und bin den nächsten Schritt gegangen. Dieser sollte sich dann schnell auszahlen. Ich fand neue Trainingspartner, das Training begann wieder Spaß zu machen und damit kamen auch wieder Erfolge bei Wettkämpfen. 


Mich für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro zu qualifizieren, war die Erfüllung eines Lebenstraums. Es war ein unfassbares Erlebnis, am größten Sportevent der Welt teilzunehmen. Aber es lief ganz anders, als ich es mir vorher in meinen Träumen vorgestellt hatte: Olympia wurde zu meiner größten Enttäuschung. Mir wurde danach jedoch sehr schnell klar, dass mich das stärker und reifer gemacht hat. Mein Hunger, zu den nächsten Spielen in Tokio 2020 zu fahren und dort eine Medaille zu gewinnen, war geweckt.

"Für mich bedeutet Erfolg, täglich an mir zu arbeiten und mich immer zu verbessern. Besser zu sein als du selbst -gestern, vor Wochen, Monaten oder Jahren - ist viel wichtiger, als besser zu sein als andere."

B&S: WAS LIEBST DU AN DEINEM JOB? 

Max: Direkt nach der Riesenenttäuschung von Rio kam meine bisher größte „Erntezeit“. Wir bekamen einen neuen Trainer, der jedem Sportler eine neue Chance gegeben hat. Ich konnte meine Chance nutzen und nach 2014 wieder einen Platz im legendären Deutschlandachter sichern. Dieses Mal gelang es mir mit meiner Mannschaft, zwei aufeinanderfolgende Saisons lang ungeschlagen zu bleiben. 2017 sind wir auf einer echten Erfolgswelle geritten – Weltcups, EM, WM: Immer haben wir dominiert. Wir haben sogar eine neue Weltbestzeit aufgestellt. Es fühlte sich spielerisch leicht an und es war einfach unbeschreiblich. Die harte Arbeit hatte sich endlich ausgezahlt. Diese überragende Saison konnten wir 2018 noch einmal mit exakt derselben Mannschaft wiederholen. Dies war bis dato noch keinem Ruder-Achter gelungen. Somit haben wir Rudergeschichte geschrieben.

B&S: WIE DEFINIERST DU ERFOLG?

Max: Für mich bedeutet Erfolg, täglich an mir zu arbeiten und mich immer zu verbessern. Besser zu sein, als du selbst – gestern, vor Wochen, Monaten oder Jahren – ist viel wichtiger, als besser zu sein als andere. In jeder Trainingseinheit gebe ich 100% Vollgas, indem ich an den nächsten Wettkampf denke. Das gibt mir dann wiederum Selbstvertrauen für den Wettkampf und hilft mir, dort meine bestmögliche Leistung abzurufen. Diese Einstellung hat mich zu dem gebracht, was ich heute bin.

B&S: WIE HAT DER ERFOLG DEIN LEBEN VERÄNDERT?

Max: Meine Erfolge haben mir geholfen, menschlich zu wachsen. Ich habe wichtige Eigenschaften wie Disziplin, Selbstvertrauen und Demut entwickelt. Daraus entstand die Einstellung, dass ich alles erreichen kann, was ich will – wenn ich hart genug dafür arbeite und an mich selbst glaube. Außerdem konnte ich durch meine Erfolge sehr inspirierende Menschen kennenlernen, Freunde finden und die Welt bereisen. Meine Sportkarriere hat mir also schon viele Türen geöffnet. Ich bin bereit und freue mich auf das, was noch kommt.

B&S: WOHIN GEHT DIE NÄCHSTE REISE?

Max: In diesem Jahr möchte ich meinen Platz im Deutschlandachter verteidigen und mit der Crew wieder Weltmeister werden. Nächstes Jahr stehen dann die Olympischen Spiele in Tokio an. Dort eine Medaille zu holen, ist nach wie vor mein großer Traum.

BEGLEITE MAX AUF SEINER MISSION GOLD IN TOKYO 2020!


DU KENNST NOCH WEITERE INSPIRIERENDE MENSCHEN
ODER WILLST DEINE EIGENE STORY TEILEN?

Lass es uns wissen @buckleandseam mit #yourbagyourstory oder schicke uns eine E-Mail an service@buckleandseam.com